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Fakten
  • Heutzutage produzieren 148 einheimische Betriebe über 2000 Benennungen von Arzneimitteln, was über 55 Prozent des Marktanteils beträgt, die zu 35 pharmakatherapeutischen Gruppen gehören und in 28 Richtungen der Medizin benutzt werden;
  • Von 8500 Arzneimitteln werden 6300 importiert;
  • Von 350 Heilpflanzen, die in der internationalen medizinischen Praxis benutzt werden, werden 71 Arten in Usbekistan in den Produktionsplantagen angebaut;
  • In Usbekistan befindet sich der in Zentralasien einziger Werk, der auf die Produktion von Heilmitteln Insulin, das zur Behandlung der Zuckerkrankheit benutzt wird, spezialisiert ist;
  • 35,7 Prozent des Kapitals der Pharma-Betriebe beträgt den Anteil ausländischer Partner, 64,3 Prozent einheimischer Teilnehmer.
Gründe fürs Investieren
  • Usbekistan liegt im Herzen von Zentralasien, von alters her gingen hier Handelswege, die den Okzident mit Orient verbinden. Das Projekt zur Wiederbelebung der Seidenstraße — Ein Gürtel ein Weg ermöglicht, diesen historischen Vorteil auch in unseren Tagen zu benutzen. Außerdem ist die Republik im Bestand der GUS-Länder, was zahlreiche Steuer- und Zollvergünstigungen beim Export in die Mitgliedländer ermöglicht. Usbekistan exportiert 231 Benennungen der Arzneimittel und medizinischer Erzeugnisse in 23 Länder;
  • Mit Bevölkerung von mehr als 32 Mio. ist Usbekistan das bevölkerungsdichteste Land in Zentralasien und verfügt über einen großen Binnenmarkt;
  • Usbekistan ist reich an Kräutern, die in den Bergen wachsen, was ein Grund für reiche Tradition der Anfertigung von Heilmitteln unter der Bevölkerung war. In den letzten 20 Jahren wurden auf der Basis einheimischer Pflanzenrohstoffe rund 30 originelle Arzneimittel entwickelt und zur Produktion eingeführt;
  • In Usbekistan gibt es eine entwickelte Basis für klinische Forschungen. Acht wissenschaftliche Forschungsinstitute und Zentren führen Untersuchungen zur Schaffung neuer Arzneimittel und reaktiver Stoffe. Die Pharmazeutik verwandelt sich in eine entwickelte Branche, die Arzneimittel und medizinische Erzeugnisse produziert. Dadurch wird der Binnenmarkt 49,8 Prozent mit Medikamenten versorgt;
  • Die Preisbildung in Usbekistan ist wesentlich niedriger als in den USA und in Europa, was es ermöglicht, im internationalen Markt wettbewerbsfähig zu sein.
Faktoren des Wachstums
  • Mit dem Erlass des Präsidenten ist die Entwicklung des Zielprogramms zur Gründung von Plantagen sowie die Liste konkreter Arten von zum Anbau empfohlenen Arzneipflanzen geregelt. Der Erlass sieht die Organisierung tiefer Verarbeitung, Produktion von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsstoffen vor.
  • In den letzten Jahren wuchs das Volumen der herstellenden Produkte um 3,1-fach;
  • Im pharmazeutischen Zweig wurden über 300 Mio. US Dollar Investitionen, darunter 120 US Dollar – direkte ausländische Investitionen herangezogen.
Prioritäten

Nach Angaben der zertifizierenden Organe waren 2017 folgende pharmakologische Gruppen der Arzneimittel stark nachgefragt:

  • Rheumalindernde, gichtwidrige, analgetische, fiebersenkende Mittel;
  • Antibiotika;
  • Mittel zur Korrektion metabolischer Prozesse;
  • Antiseptische und desinfizierende Mittel;
  • Plasmaersatzmittel und Salzlösung, Lösungsmittel;
  • Mittel zur Behandlung der Krankheiten der Atmungsorgane;
  • Antibakterielle und synthetische Mittel;
  • Antiparasitäre und Antiprotozoen-Mittel;
  • Mittel zur Behandlung der Krankheiten des Magen-Darm-Kanals;
  • Kreislaufmittel;
  • Mittel zur Anästhesiologie und Notfallmedizin;
  • Mittel, die die Funktion des Nervensystems beeinflussen.
Unterstützung des Staats
  • Um die Pharmabranche zu entwickeln, sind in sechs Regionen von Usbekistan sieben spezialisierte freie Wirtschaftszonen gegründet. Unter Berücksichtigung der boden- und klimatischen Bedingungen ist es beschlossen, in folgenden Regionen freie Wirtschaftszonen zu öffnet: in Karakalpakstan – «Nukus-Pharm», im Gebiet Jizzakh – «Zomin-Pharm», im Gebiet Namangan – «Kosonsoy-Pharm», im Gebiet Syrdarya – «Sirdarya-Pharm», im Gebiet Surkhondarya – «Boysun-Pharm» und im Taschkenter Gebiet – «Bustonlik-Pharm» und «Parkent-Pharm»;
  • Funktionsdauer der freien Wirtschaftszonen: 30 Jahre, mit der Verlängerungsmöglichkeit;
  • Auf den Territorien dieser Zonen gelten besondere Steuer-, Zoll- und Währungsregime;
  • Der Staat gewährt Anbauflächen und Produktionsflächen zu ermäßigten Konditionen.
Ministerien und Behörden von Usbekistan, die im Bereich Pharmazeutik fördern

Staatskomitee der Republik Usbekistan für Investitionen

Agentur für Entwicklung der Pharma-Branche beim Ministerium für Gesundheitswesens der Republik Usbekistan

Ministerium für Gesundheitswesens der Republik Usbekistan

Ministerium für Wirtschaft der Republik Usbekistan

Ministerium für Finanzen der Republik Usbekistan

Hokimiyat der Stadt Taschkent und regionale Hokimiyats